Aus dem Leben
04.10.2009
Gestern fand wieder einmal ein Tartot- Intensivseminar für Anfänger in Frankfurt statt. Es hat mir große Freude bereitet zu erleben, wie gut die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sich in die doch sehr komplexe Materie eingearbeitet haben.
Der Unterricht war so aufgebaut, dass am Ende des Seminars die Teilnehmer in die Lage versetzt werden sollten, anhand der vermittelten Grundkenntnisse und Arbeitstitel der Karten erste eigene Prognosen zu erstellen. Bei den Anfänger Seminaren lege ich sehr großen Wert auf die praktische Anwendung der Tarotkarten um zu vermitteln, dass auch Neulinge schon erfolgreich mit den Karten arbeiten können.
Nun ergab es sich, dass eine Teilnehmerin am Vortag durch ein Missgeschick - Buttermilchbad -(nein, nicht die Schülerin ;-) Probleme mit Ihrem Handy hatte nun wissen wollte, ob es wohl seinen Dienst wieder aufnehmen würde oder ob womöglich eine Neuanschaffung anstehen würde.
Sie hatte bereits mit der Hotline des Netzanbieters telefoniert und einige Tipps erhalten, was zu tun sei, das Handy verweigerte aber weiterhin den Dienst.
Kurz entschlossen zog sie drei Karten und bat mich um eine Interpretation.
Mein Prognose teilte ich der gesamten Gruppe mit und bemerkte noch, dass am Ende des Seminars jeder Teilnehmer diese Prognose anhand der drei gezogenen Karten und den entsprechenden Arbeitstiteln nachvollziehen werden könne.
Nun, die Dame hatte die Karte "der Gehängte" die „Pausenkarte“ und „das langsame Wegbewegen von den Schwierigkeiten" gezogen.
Sie richtete sich nach den Karten, wartete geduldig ab (mehrere Stunden) und tatsächlich fing das Gerät an zu „stottern“, aber auch zum Ende des Seminars war die Funktion noch nicht richtig wiederhergestellt.
Erst ein „Reset“ brachte wieder die volle Funktion. Das Handy hatte sich „ aufgehängt“.
Ein netter und lustiger Beitrag, ganz am Rande des Seminars, der aber auch zeigt, wie „einfach“ es manchmal sein kann die Karten zu interpretieren.
12.09.2009
Es versteht sich von selbst, dass Diskretion eine unerlässliche Voraussetzung ist, wenn man mit Menschen arbeitet und so wie ich im beratenden Bereich tätig ist. Aber auch im täglichen Leben sollten wir uns über dieses Thema Gedanken machen und unsere Haltung dazu, sowie unseren Umgang mit diesen sensiblen Thema gelegentlich überdenken und überprüfen.
Dazu eine Fallgeschichte aus meiner Praxis:
Eine Klientin mittleren Alters, die ich schon seit Jahren betreue, kam zum vereinbarten Termin und bat, speziell den finanziellen Bereich unter die Lupe zu nehmen. Seit gut 7 Monaten rinne ihr das Geld nur so durch die Hände und sie könne sich das gar nicht erklären, da sie eigentlich bisher mit diesem Thema keine besonderen Schwierigkeiten gehabt habe.
Es ist durchaus üblich und sinnvoll sich vor der Beratung schon zu überlegen, ob gewisse Schwerpunkte beleuchtet werden sollen oder ob es um einen allgemeinen Blick in die Zukunft geht.
Nun, meine Klientin hatte ein ganz spezielles Anliegen und dazu befragten wir die Karten.
Wie sich dann herausstellte, beschrieben die Karten ihre finanzielle Situation durchaus als recht positiv und die Einnahmen als stabil. Die Karten warnten jedoch davor, dass meine Klientin- wir wollen sie Monika nennen- immer wieder mit Kosten konfrontiert wurde, die unerwartet waren und zum Teil auch darauf zurückzuführen seien, dass Sie das „ Verborgene“ und „ Bewahrenswerte“ nicht „achte“. Als Lösung schlugen die Karten mehr „ Achtsamkeit“ vor. Interessant bei dieser Legung war, dass weder „ Sparsamkeit“ noch bessere „ Einteilung“ oder ähnliches empfohlen wurde, sondern Achtsamkeit beim Thema „Verborgens“
Wichtig bei Legungen ist immer, erst einmal beim Kartenbild zu bleiben und mit der gegebenen Aussage zu arbeiten. Keinesfalls sollte zu früh der „ gesunde Menschenverstand“ eingeschaltet werden und dadurch die Aussage „ gebeugt“ werden.
Meine Schüler wissen, wie sehr ich im Unterreicht darauf Wert lege „ bei den Karten zu bleiben“ ;-) So teilte ich Monika auch ganz unverblümt die Aussage der Karten mit.
Wie sich dann im weiteren Gespräch herausstellte, bestätigte Monika, dass es tatsächlich solche „ Unachtsamkeiten“ gegeben hatte und schilderte eine Fälle der jüngsten Zeit. So hatte sie das „ Kleingedruckte“ bei einem Vertrag nicht gelesen. War etwas leichtfertig mit einer Zusage bei der Hand ohne sich über alle Konsequenzen und damit finanziellen Belastungen ausreichend Gedanken gemacht zu haben und einmal habe Sie auch eine Quittung verlegt und konnte daher nicht auf kostenlose Reparatur hoffen.
Alles in Allem bestätigte sich die Grundaussage der Karte, dass etwas mit dem „ Verborgenen und Bewahrenswerten“ nicht stimmte.
Wer Monika kennt, würde nicht glauben dass Sie in diesen Dingen nachlässig ist. Es mussten also noch andere Faktoren und Analogien eine Rolle spielen.
Und tatsächlich!
Nachdem wir ein weiteres Mal die Karten nach den tieferen Ursachen befragten, fielen wieder besagte Aussagekarten, dieses Mal jedoch in Bezug auf eine weibliche Person, die schwanger ist.
Wie Schuppen fiel es Monika von den Augen und etwas beschämt berichtete Sie mir, dass es sich bei dieser weiblichen Person um eine enge Freundin von ihr handelte, die ihr im Vertrauen mitgeteilt hatte, dass sie schwanger sei. In einem unbedachten Moment hatte Sie die Neuigkeit weitergetragen und damit eine Kettenreaktion angestoßen die einigen Wirbel, aber auch einen kleineren finanziellen Schaden bei Ihrer Freundin verursacht hatte.
Nun fügten sich die Mosaiksteine der Legung zu einem kompletten Bild zusammen und ergaben ein stimmiges Bild.
Meine Klientin Monika hatte den Vorfall, sicherlich auch aus Scham, verdrängt.
Erleichterung war ganz klar in ihrem Gesicht zu erkennen und sie verließ die Sitzung mit dem Vorsatz das mit ihrer Freundin zu klären und zu regeln.
Wie ich dann später von Monika erfuhr, suchte sie kurz nach der Beratung ihre Freundin auf, beichtete den Vertrauensbruch und erstattete ihr den entstanden Schaden. Die beiden Frauen sprachen sich aus und sind auch weiterhin eng miteinander befreundet.
Monikas Finanzsituation aber hat sich wieder deutlich gebessert. Die Dinge und Energien waren wieder im Lot!
Vielleicht hilft diese Fallgeschichte ja auch dabei zu erkennen, wie das Unbewusste, aber auch wie die Energien des Universums wirken.
"Monika" hat zugestimmt, dass diese Einsichten anonymisiert auf meiner Website veröffentlicht werden dürfen. An dieser Stelle nochmals meinen Dank!
|